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PRIPJAT – SONS OF TSCHERNOBYL REVIEW BY CROSSFIRE-METAL.DE | 7,5/10

PRIPJAT – SONS OF TSCHERNOBYL REVIEW BY CROSSFIRE-METAL.DE | 7,5/10

Pripjat ist eine Geisterstadt in der Ukraine. Sie liegt in der Nähe von Tschernobyl, und nur zwei Kilometer vom Reaktor entfernt. Sie boomte durch den Bau des Reaktors, der 1986 auch ihr Untergang war. Offensichtlich beschäftigen sich die Thrasher aus der Rheinmetropole mal historisch mit dem nuklearen Thema, wo doch Geschichte bei 99% ihrer Genregenossen nicht vorkommt. Musikalisch befinden sie sich im Obertempo mit kreischenden und uncleanen Vocals einer hellen Schreistimme. Und immer wieder fräsen die Gitarren amtliche Soli aus. Diese aussagestarken Soli können sich auch so dehnen, dass sie ganze Geschichten erzählen, das ist ganz großes Kino. Sonst haben sie mehr Wechsel in den Rhythmen, als Melodien am Start. Doch dann kommt „Born To Hate“ mit leisem Beginn und hochmelodischen Leads, bis wieder so gehämmert wird wie zuvor. Auch „Destruction Manifesto“ gibt wieder Vollgas. Das Titelstück hat was von Slayer zur Zeit von „Seasons In The Abyss“, und auch hier kann das Solo punkten, und gleich den ganzen Song mitreißen. Das Album kommt wie aus einem Guss, und wo lediglich „Born To Hate“ und das Titelstück emporluken. Am Rande sei noch bemerkt, dass der Track „Liquidators“ zum Schluss noch einmal auf Russisch zu hören ist, wofür man einfach die Daumen hoch tun muss. Ein Demo in 2011 erschien mit vier Tracks, die auch alle auf diesem Debütalbum landeten. Nicht nur Thrasher sollten diesem Output der Kölner Beachtung schenken!

 

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Joxe Schaefer

http://www.crossfire-metal.de/6660-0-PRIPJAT-SONS-OF-TSCHERNOBYL.html

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