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PRIPJAT – SONS OF TSCHERNOBYL REVIEW BY GETMETAL.DE | 6/10

PRIPJAT – SONS OF TSCHERNOBYL REVIEW BY GETMETAL.DE | 6/10

Am 14.02.2014 geht die kölner Thrash-Formation Pripjat mit ihrem neuen Album “Sons of Tschernobyl” an den Start. Der Bandname bezieht sich auf die Stadt “Prypjat”, die zusammen mit dem Atomkraft Tschernobyl in der Ukraine errichtet wurde und seit dem Reaktorunglück nicht mehr bewohnbar ist. getMetal hat die Scheibe bereits vorab einmal abgehört und kann euch nun im folgenden berichten, ob Thrash Fans hier zugreifen sollten.

 

 

Sons of Tschernobyl
Nachdem wir zuletzt, beispielsweise mit den Releases von Bloodspot oder Mooncry, einige Scheiben mit insgesamt hoher Qualität vorgestellt hatten, denen es aber an dem oder anderen hervorstechenden Hit gefehlt hatte, stellt sich dies bei “Sons of Tschernobyl” genau andersherum dar.Mit “Born to Hate”, “Destruction Manifesto” und “Sons of Tschernobyl” finden sich auf der Platte drei echte Thrash-Highlights, die man nach dem ersten Hörgenuss sofort in seine Playlist klickt. Dafür verharrt der Rest des Albums auf eher durchschnittlichem Niveau und man denkt unweigerlich: “Das habe ich bei Kreator schon mal (in besser) gehört”. 

Einer der Gründe für die Misere ist, dass es Sänger Kirill Gromada gerade bei den tiefen, growligen Passagen noch an Stimmgewalt und Volumen fehlt, was die gewünschte Härte an diesen Stellen konterkariert. Technisch präsentieren sich Pripjat ansonsten aber fehlerfrei und auf hohem Niveau und auch hinsichtlich der Produktion gibt es nichts zu beanstanden.

Fazit: Gerade Fans älterer Kreator-Platten sollten sich “Sons of Tschernobyl” einmal ernsthaft zu Gemüte führen. Ansonsten gibt es aber noch Chancen für Verbesserungen, weshalb ich es in diesem Falle bei 6 von 10 gM Punkten belasse.

http://www.getmetal.de/reviews/sons-of-tschernobyl/2014/02/13/

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